ABRUZZEN-LICHTBILDERVORTRÄGE
von Herbert Grabe
Die nächsten Termine
Mittwoch, 11. Februar 2026, 18:30 Uhr
Volkhochschule Lübeck
VHS-Aula, Falkenplatz 10
Veranstalter: Deutsch-Italienische Gesellschaft Lübeck e.V., Societá Dante Alighieri in Zusammenarbeit mit der VHS Lübeck
Donnerstag, 12. Februar, 2026, 19:00 Uhr
Villa Ichon
Goetheplatz 4, 28203 Bremen
Veranstalter: Deutsch-Italienische Gesellschaft Bremen e.V.
L’Aquila
Kapitale im Apennin
Die Hauptstadt der Abruzzen ist keine Metropole und auch nicht die größte Stadt der Region. Im Gebirge auf etwa 700 Meter Höhe gelegen, umschlossen von den Bergmassiven des Velino und des Gran Sasso, bildet die Universitätsstadt mit 70.000 Einwohner:innen dennoch das kulturelle Zentrum der Abruzzen. Ihre Gründung im Mittelalter war ein Zusammenschluss von Orten der Umgegend, die sich von einer befestigten Stadt Sicherheit versprachen. Es sollen 99 Dörfer gewesen sein und die 99 ist heute noch eine magische Zahl in L’Aquila. Neben der »Fontana 99 Cannelle« sind es vor allem die Kirchen, wie die Chiesa San Bernadino, als gewaltiger, weithin sichtbarer Tafelbau und Santa Maria di Collemaggio, in der Papst Zölestin V. gekrönt wurde und die als das schönste Bauwerk der Abruzzen gilt. Im April 2009 widerfuhr der Stadt das Unglück eines Erdbebens, dessen Epizentrum am Stadtrand lag und das immense Schäden anrichtete. Heute ist die Stadt dabei, sich wieder zu regenerieren und dank der hohen Zuschüsse aus Rom und Brüssel wird sie bald schöner und erdbebensicherer sein als je zuvor. Dieses Jahr, 2026, trägt sie den Titel der Kulturhauptstadt Italiens.
Gerne komme ich mit meinen Abruzzen-Vorträgen auch zu Ihnen. Derzeit habe ich neben dem o. g. die vier weiteren Themen im Angebot:
Abruzzen
Reise in das wilde Herz Italiens (Berge, Buchen, Bären)
Eine Wanderung durch ein wenig bekanntes Land: Die Schlucht von Celano, die Hauptstadt L’Aquila, das Gran-Sasso-Massiv, der Abruzzen-Nationalpark und das Majella-Gebirge sind die Stationen. Neben den Lobgesängen auf eine Naturlandschaft, in der noch Bären und Wölfe leben und die auf weiten Teilen ihrer Fläche unter Naturschutz steht, sorgen kulturhistorische Bezüge und ökologische und politische Anmerkungen für eine differenzierte Betrachtung dieser Bilder von Italien.
La Majella, montagna madre
Die Begegnung von Natur und Kultur in einer Gebirgslandschaft der Abruzzen
Das Maiellagebirge versammelt die typischen Lebensräume des Apennin mit Mischwäldern, weitläufigen Wiesen und ist Heimat für Bär, Wolf, Fischotter, Steinadler und Wanderfalke. Mehr als zwei Drittel aller in Europa vorkommenden Blütenpflanzen wachsen hier und seit Anfang der Neunziger Jahre werden diese Schätze durch die Ausweisung eines mittlerweile 80.000 Hektar großen Nationalparks bewahrt. Es liegt keine dreißig Kilometer vom Meer entfernt und steigt schnell auf über zweitausend Höhenmeter an. Dabei wirkt es wie der Rücken eines Walfisches inmitten fruchtbarer Kulturlandschaft. Es ist altes Bauernland, dessen Kontur von Menschenhand gestaltet wurde und dennoch von überwältigender Ursprünglichkeit ist.
Menschen in den Abruzzen
Bilder und Geschichten aus einer italienischen Landschaft
Eine Mischung aus Lesung und Diavortrag – Bilder treffen Texte. Die Fotos sind Ergebnisse von über 30 Jahren Fotografie in den Abruzzen.
Brot und Wein und Thymianduft
Literatur und Natur in den Abruzzen
Eine literarische Wanderung durch die Gebirgslandschaft der Abruzzen. Die region hat eine Reihe großer und bekannter Dichter hervorgebracht und hat seine eigene Lyrik und Poesie. Kulturhistorische Bezüge, ökologische und politische Anmerkungen sorgen für eine differenzierte Betrachtung der vorgestellten Bilder und Texte von Italien.
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Erde und Wind · Herbert Grabe
Tel. 09403 969254 oder e-mail: info(at)erdeundwind.de