Wer hinter Erde und Wind steckt

Herbert Grabe

ist Gründer und Inhaber von Erde und Wind. Wenn er nicht in Sachen Reisen unterwegs ist, arbeitet er in den Bereichen Fotografie, Publizistik, Gestaltung und Öffentlichkeitsarbeit.

Als Geschäftsführer des Bund Naturschutz Bildungswerks war er lange in der ökologischen Erwachsenenbildung tätig. Seit 1986 wandert er mit Gruppen in Deutschland und Österreich und seit Mitte der neunziger Jahre konzipiert, organisiert und veranstaltet er Reisen nach Italien, vor allem in die Abruzzen. 2010 wurde El Hierro, die kleinste und abgelegenste der Kanarischen Inseln, in das Erde und Wind-Programm aufgenommen.
Er ist ein Orte-Sucher, der schöne Landschaften findet, um sie seinen Teilnehmer/innen zu zeigen; er liebt die Natur und die Kunst.

 


PARTNER/INNEN

Angela Natale
Gymnasiallehrerin, lebt in Bucchianico in der Provinz Chieti. Die Abruzzen sind für die weltoffene Italienerin geografische und geistige Heimat zugleich. Sie ist von Anfang an als unentbehrliche Ratgeberin, Übersetzerin und engagierte Naturschützerin dabei und gehört zu erde und wind wie das Brot zum Wein. Mit ihrem Mann, dem Architekten Giuliano Di Menna hat sie den intellektuellen, organisatorischen und freundschaftlichen Part vor Ort inne. Sie ist Leiterin der Kooperative "Sagrus", welche zwei Naturschutzgebiete und zwei Umweltzentren verwaltet. Zudem arbeitet sie in der Umweltplanung, macht Umweltverträglichkeitsprüfungen und engagiert sich in der Umwelterziehung.

Günther Worel
Günther Worel ist Schafzüchter in Wiesenfelden im Vorderen Bayerischen Wald und hat seit 1984 das Projekt "Wiedereinbürgerung der Europäischen Wildkatze des Bund Naturschutz in Bayern e.V." geleitet. Auf vielen Erkundungs- und Vorbereitungstouren in den Abruzzen unentbehrlicher Ratgeber, zudem Spezialist für europäische Vogelarten. Er schätzt die Abruzzen, das wilde Herz Italiens, als bedeutsame und beeindruckende Naturregion. Sein Urteil zählt, weil er nach zahlreichen Reisen zu den Nationalparks und großen Naturschutzgebieten auf der Welt weiß, welchen Wert die Abruzzen in Europa inne haben.

Mario Pellegrini
Reich an ökologischer Kompetenz ist auch Mario Pellegrini. Ornithologe, Botaniker, Fotograf, Leiter zweier WWF-Naturoasen in den Abruzzen, wandelndes ökologisches Lexikon und helfende Hand seit der ersten Stunde. Von seinen vielen Aktivitäten sei das Renaturierungsprojekt des Sangroflusses genannt. Die Naturschutzgebiet "Riserva regionale Lago di Serranella" umfasst einen mittelalterlichen Themengarten, ein großes Feuchtgebiet am Zusammenfluss von Sangro und Aventino, Naturlehrpfade, Artenbeobachtungsstationen und einen Kunstparcours. http://www.ceaserranella.it/

Giacomo Santoleri
Bio-Bauer auf der Hochebene von Caprafico bei Guardiagrele in der Provinz Chieti. Ratgeber, Ideengeber und Quartiergeber. Er erzeugt eines der besten Olivenöle Italiens, wohlschmeckende Nudeln aus Emmer (Zweikorn), allerlei Getreide und Hülsenfrüchte. Seine Nudelsorten unter dem Markennamen Ma'kaira (alter Name für Makkaroni) werden nicht nur in der SlowFood-Zeitung "Gambero Rosso"  gelobt und gepriesen. Sein Landhaus mit den drei Ferienwohnungen zu Füßen der Majella steht Ihnen zur Vermietung. Kontakt: Azienda Agricola Giacomo Santoleri · Casino di Caprafico · I-66016 Guardiagrele (CH) Tel. + Fax +39 08 71 89 74 92

Roman Arens und Christine Topolansky-Arens
gehören seit 1996 stets einen Tag an einer Reise im Jahr dazu. Roman ist Korrespondent mehrerer deutschsprachiger Tageszeitungen in Rom. Es ist immer ein Erlebnis sehr eigener Art, seinen Vortrag über die jeweilige aktuelle politische Situation in Italien vor abruzzesischer Landschaftskulisse zu hören. Vor allem, wenn der Kontrast zwischen der Anmut der schönen Natur und den Turbulenzen des politischen Italiens so groß ist, wie in den letzten Jahren. Zum Glück weiß ich seit einiger Zeit, wie dieser Freundschaftsdienst angemessen zu vergüten ist: Mit einem Kasten bayerischen Öko-Bier aus Riedenburg im Altmühltal. Christine ist eine meiner wichtigsten Informantinnen über den realen Alltag in Italien. Ihr dialektisches Verhältnis zu Wohl und Wehe im Land, in dem die Zitronen blühen, ist angenehm bodenständig. Nur Laura, ihr Hund, kann nicht mehr dabei sein.
Mehr dazu: "Die Abruzzen – natürlich sind sie ein starker Mythos"
Roman Arens und Herbert Grabe über Erde und Wind. Ein Gespräch.
(Zum Herunterladen)

Francesca Di Nisio

hat in Bucchianico eine Ölmühle aus dem 17. Jahrhundert renoviert und als Museum umgebaut und erzeugt in der Gegend von Chieti gutes Olivenöl. Dazu kommen Safran aus Navelli und Montepulciano d'Abruzzo-Wein. Der Name ihres Unternehmens "CantinArte" beschreibt Ihre Philosophie und ist Programm. "Gutes aus den Abruzzen" gilt auch für CantinArte. http://www.cantinarte.com

Christoph Markl-Meider
Journalist, lebt in Ingolstadt und gehört zu der Männergruppe, die seit Mitte der Achtziger Jahre die Abruzzen bereist hat und von der alles ausging. Christoph Markl und Herbert Grabe haben das Konzept für unsere Abruzzenreisen entwickelt und die ersten zwei Reisen gemeinsam organisiert und geleitet.

Harald Grill
ist seit 1988 freiberuflicher Schriftsteller. Er ist mit Erde und Wind in vielfältiger Weise verbunden, worüber wir sehr glücklich sind. Durch Lesungen oder durch die Begleitung von Wanderungen oder Reisen bereichert er unsere Arbeit; seine Lesungen machen unsere Teilnehmenden froh.

Referenzen

Reiseberichte lesen

*Veröffentlichungen:
Die Wildkatze. Rückkehr auf leisen Pfoten, (Hrsg. Herbert Grabe und Günther Worel). Buch und Kunstverlag Oberpfalz.
Amberg. 2001
Lindenzeit. Bäume und Landschaften, (Hrsg. Herbert Grabe und Hubert Weinzierl). Buch und Kunstverlag Oberpfalz.
Amberg. 1991
> http://www.buch-und-kunstverlag.de/page_2_8.php